Musiker*innen

Die Musiker*innen

von PODIUM Esslingen

Joosten Ellée, geb. 1992, ist Geiger, Dirigent und seit 2021 künstlerischer Leiter von PODIUM Esslingen. Er studierte an der Hochschule für Künste Bremen und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und ist Mitgründer und Konzertmeister von ensemble reflektor, mit dem er als Künstlerischer Leiter 2019 den Max-Brauer-Preis der Toepfer-Stiftung sowie 2020 den NORDMETALL-Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gewann. Sein musikalisches Tätigkeitsfeld erstreckt sich von der Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis des Frühbarocks über die Realisation zahlreicher Uraufführungen bis hin zur Komposition elektronischer Musik. Ellée tritt mit verschiedenen Kammerensembles – u.a. mit dem von ihm 2017 gegründeten Rothko String Quartet – international auf und ist als Referent regelmäßig Gast bei Diskursveranstaltungen, insbesondere zu Fragen zur Zukunft der Klassikszene. Er lebt in Bremen und Esslingen.

Lucas Gerin, geb. 1991. Bereits während seines Studiums in Toulouse entdeckte Schlagzeuger Lucas Gerin sein besonderes Interesse für Neue Musik und die Zusammenarbeit mit Komponist*innen. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart absolvierte er zwei Master-Programme, in denen er sich mit aktuellen Strömungen der zeitgenössischen Musik auseinandersetzte. Er arbeitete mit Komponisten wie Johannes Kreidler oder Robin Hoffmann und spielte Uraufführungen von u.a. Peter Ablinger, Martin Schüttler und Philipp Krebs. Gerin ist Mitglied der Formation Pony Says, die sich der Improvisation sowie der Uraufführung von Werken der jungen Komponist*innengeneration verschrieben hat. Sein Duo Mixed Sound Personnel widmet sich der Beziehung von Stimme, Schlagzeug und Elektronik in verschiedenen kompositorischen Formaten. Der Musiker lebt in Stuttgart und unterrichtet u.a. auch an der Musikschule Korntal-Münchingen.

Anne Sophie Keckeis, geb. 1994, erhielt ihren ersten Cellounterricht  mit 9 Jahren an der Landesmusikschule Mondsee und wechselte im Alter von 14 Jahren an die Universität Mozarteum Salzburg, um dort ab 2012 als ordentliche Studentin ihre Ausbildung fortzusetzen. Bereits während – und vor allem nach Abschluss – ihres Studiums sammelte sie umfangreiche Erfahrungen im solistischen und im kammermusikalischen Bereich sowie bei Auftritten als Orchestermusikerin bei so renommierten Orchestern wie den Münchner Philharmonikern und EUYO, dem Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik. Sie spielt regelmäßig mit verschiedenen Ensembles, vor allem mit dem vielfach ausgezeichneten accio piano trio, das 2013 von der Musikerin mitgegründet wurde. Keckeis gehört auch zu den Mitbegründer*innen des Münchner HIDALGO-Kollektivs das einen Schwerpunkt auf interdisziplinäre Zusammenarbeit legt: In enger Kooperation von Komponist*innen, Musiker*innen, einem*einer Regisseur*in und einem*einer Digitalkünstler*in entstehen einzigartige Werke, die beim gleichnamigen Festival präsentiert werden.

Asen Kuzmanovgeb. 1999, ist Schlagzeuger. Er erhielt ab den 7. Lebensjahr Unterricht an der Nationalen Musikschule in Sofia/Bulgarien, schloss diese Ausbildung 2018 ab und nahm im Anschluss daran das Studium „Klassisches Schlagzeug“ an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart auf. In der Zusammenarbeit u.a. mit dem National Bulgarian Youth Orchester, dem Sofia Philhamonic Orchestra, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz sammelte er umfangreiche Orchestererfahrung. Er tritt regelmäßig mit den Würth Philharmonikern auf. Ein Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit ist das Spiel im Percussion-Ensemble und die Arbeit mit dem von ihm 2021 mitgegründeten Urban Percussion Trio, das etablierte Schlagzeugkompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts mit eigenen Transkriptionen älterer Werke verbindet. Das Trio gastierte 2021 u.a. beim Percussionsfestival „Peaux à Pau“ in Südfrankreich sowie in Stuttgart und der Region. Kuzmanov ist darüber hinaus als Lehrbeauftragter an der Musikschule Leinfelden-Echterdingen tätig. Er lebt in Stuttgart.

Miki Nagaharageb. 1994 in den USA, begann ihre berufliche Laufbahn als Geigerin bereits im Alter von 12 Jahren mit einem Jungstudium in den USA. Nach einem Auslandsaufenthalt an der LMU München in den Jahren 2017/2018 schloss sie ihr Bachelorstudium 2018 in den USA ab und nahm danach ihr Masterstudium an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Thomas Klug auf.  Von 2003 – 2013 fungierte sie als Konzertmeisterin des Boston Youth Symphony Orchestra, von 2014-2017 war sie in gleicher Funktion beim Northwestern University Symphony engagiert. Sie gewann in den USA zahlreiche Preise und Wettbewerbe und tritt als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin in den USA, Kanada, Deutschland, England, Österreich und Japan auf.  Seit 2018 ist sie Mitglied von ensemble reflektor und seit 2020 beim Folkwang Kammerorchester Essen. Sie spielt seit 2019 darüber hinaus regelmäßig – als Aushilfe – bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Neben der Musik gilt ihr Interesse den Sprachen. Sie studierte Germanistik und ist auch als Übersetzerin tätig.

Vanessa Portergeb. 1992 im süddeutschen Laupheim zählt international zu den vielseitigsten Perkussionist*innen. Nach Studien am Royal Collage of Music in London und der Musikhochschule in Lübeck schloss Porter im Sommer 2018 ihr Master-Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ab. Sie gewann zahlreiche Preise, wurde vielfach ausgezeichnet und war u.a. Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg und des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solistin verbindet sie aktuelle Werke mit Improvisation, Elektronik und darstellender Kunst und arbeitet mit namhaften Komponist*innen wie Georges Aperghis, Alva Noto oder Jennifer Walshe zusammen. 2020 wurde sie als Solistin von der European Concert Hall Organisation als „Rising Star“ gekürt. Neben Engagements u.a. beim Ensemble Modern gastiert sie regelmäßig bei renommierten Festivals (u.a. ECLAT Festival Stuttgart). Sie arbeitet mit verschiedenen Hochschulen und Akademien zusammen, u.a. mit der International Summer Academy of Music, der Sibelius Academy Helsinki und der University of Birmingham. Von 2017-2018 unterrichtete sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart im Nebenfach Schlagwerk.

Teresa Raff ist Harfenistin und Masterstudentin an der Universität Mozarteum Salzburg. Sie ist zugleich Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und spielt regelmäßig als Gast u. a. beim Konzerthausorchester Berlin, der Staatskapelle Dresden, dem Bruckner Orchester Linz, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin und bei ensemble reflektor. Als Harfenistin des Bundesjugendorchesters arbeitete sie bereits früh mit berühmten Dirigenten wie Simon Rattle und Marc Albrecht zusammen, begeisterte sich für klassische Musik und beschäftigt sich seitdem mit der Frage, wie es gelingt, Menschen für klassische Musik zu begeistern. Als Mitglied des Detect Ensembles verknüpft sie Musikgenres und arbeitet an interdisziplinären Konzertformaten. Sie engagiert sich darüber hinaus im pädagogischen Bereich und bringt Kindern ihr außergewöhnliches Instrument nahe. Raff ist Gewinnerin des Internationalen Harfenwettbewerbs von Slowenien und Stipendiatin von Live Music Now.

Caroline Spengler, geb. 1995 in Heidelberg, erhielt ihren ersten Geigenunterricht bereits als Fünfjährige, wechselte nach dem Jungstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt zur Bratsche. Sie begann ihr Bratschenstudium 2015 an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Barbara Westphal. 2019 absolvierte sie ein Erasmussemester bei Prof. Lars Anders Tomter in Oslo/Norwegen und befindet sich seit dem WS 2020/2021 im Masterstudium an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Florian Richter. Nach großen Erfolgen bei mehreren Probespielen gehört sie seit Januar 2022 der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker an. Wertvolle Orchestererfahrung sammelte sie u.a. als Mitglied beim Gustav-Mahler-Jugendorchester, dem Bundesjugendorchester und bei ensemble reflektor. Sie ist Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now e.V., besuchte mehrere Meisterkurse u.a. bei Prof. Roland Glassl und Prof. Pauline Sachse und verbrachte 2018 einen Sommer in den USA, um am Heifetz International Music Institute in Virginia an Sommerkursen teilzunehmen.

Alexander Vorontsov, der 26jährige Pianist russischer Herkunft, stammt aus einer musikalisch-sportlichen Familie und begann mit 4 Jahren mit dem Klavierspiel. Mit 11 Jahren nahm er das Frühstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover auf. Mittlerweile studiert er bei Lars Vogt und ist Pianist der TONALISTEN-Agentur. Er tritt regelmäßig als Solist sowie als Kammermusikpartner bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival auf – u.a. mit Künstler*innen wie Christian Tetzlaff, Yura Lee oder Alban Gerhardt – und feiert große Erfolge auch bei Konzerten mit dem Jungen Ensemble Berlin oder dem Kharkiv Philharmonic Orchestra, einem der wichtigsten Orchester der Ukraine. Alexander Vorontsov gewann zahlreiche Preise und engagiert sich darüber hinaus in der musikalischen Förderung junger Menschen, insbesondere durch die nachhaltige Arbeit mit TONALi-TOUR, aber auch durch andere Förderprogramme wie „Rhapsody in School“ oder „kinderklassik e.V.“, die ihn in Schulen und Kammerkonzerte mit Kindern und Jugendlichen führen. Daneben ist er künstlerischer Leiter und Organisator der hannoverschen Konzertreihe „Plathner’s Eleven“.

Kreismusikschule
Oberhavel

Die Kreismusikschule Oberhavel ist unter Leitung von Manfred Schmidt für ihre engagierte und erfolgreiche Förderung des künstlerischen Nachwuchses bekannt. Sie engagiert sich stark in der Ensemblearbeit, um Gemeinschaft und Begegnungsräume zu schaffen sowie Breiten- und Spitzenförderung auch im ländlichen Raum zu fördern. Dabei bietet sie möglichst viele Genres an und vermittelt jungen Menschen musikalische Werte. Sie bietet Unterricht und Kurse in allen Instrumentengruppen und Tanz an: Tasten-, Streich-, Zupf-, Blas-, Schlaginstrumente.

Kreismusikschule Oberhavel

Manfred Schmidt

Manfred Schmidt leitet seit 2015 die Kreismusikschule Oberhavel. Er ist Juryvorsitzender der Kommission zur Vergabe des Kultur- und Kulturförderpreises des Landkreises Oberhavel und seit 2019 im Vorstand des Verbands der Musik- und Kunstschulen Brandenburg (VdMK).


Hagen Kubasch,  arbeitete seit als Lehrer für Klarinette, Saxophon und Ensemblearbeit an der Kreismusikschule OHV.  Er studierte von 1976 – 1980 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Klarinette  und war dann in einem professionellen Blasorchester angestellt. Von 1988 bis 2000 war er freiberuflich tätig unter anderem für viele Tanzmusikformationen, Big Bands  und Orchester z.B. Friedrichstadtpalast, Metropol Theater, Distel, Theater des Westens, Neubrandenburger Philharmonie.

Pascal Georges ist 13Jahre alt und spielt Orgel und Klavier seit seinem 7. Lebensjahr. Seit 2019 erhält er Orgelunterricht bei dem Reinickendorfer Kreiskantor Jörg Walter in der Frohnauer Johanneskirche. Pascal konnte schon einige Erfahrungen in Konzerten vor Publikum sammeln.  Im Jahr 2021 gewann er im Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ und im Wettbewerb „Orgelspiel im Gottesdienst“ für ehren- und nebenamtliche Organist*innen der Landeskirche Berlin- Brandenburg erste Preise. Seit einigen Monaten spielt er regelmäßig Teile des Gottesdiensten der katholischen Gemeinden in Berlin Reinickendorf und kürzlich seinen ersten „eigenen“ Gottesdienst in der Johanneskirche Berlin-Frohnau. Er  besucht die 7. Klasse des Georg-Herwegh-Gymnasium in Berlin-Hermsdorf und spielt dort regelmäßig auf der historischen Aulaorgel der Firma Steinmeyer.

Alina TränkeschuhMusik war schon immer ein wichtiger Teil in Alinas Leben. Die Soziologiestudentin ist seit ihrem 9. Lebensjahr Schülerin an der Kreismusikschule Oberhavel. Dort war sie Anfangs Teil des Kinderchores unter der Leitung von Anne Gerwinat, bei welcher sie auch seit der 6. Klasse Einzel-Gesangsunterricht nimmt. Seit Anfang des Jahres ist sie auch Teil des Talentförderungsprogrammes. Somit nimmt sie nun auch Klavier- und Jazzunterricht. Alina singt auch seit 2018 aktiv in der Musikschulband “For Strangers”, welche Musik im Indie-Rock Stil spielt.