Das Sein an sich

Das Sein an sich

Samstag

27.08.2022

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Einlass auf das Gelände:  18 Uhr

Konzerteinführung vor der Musikscheune: 19-19.15 Uhr

Das Sein an sich: 19.30-21 Uhr

Ausklang bei den Feuerschalen: 21-23 Uhr

19.30-21 Uhr, Musikscheune

Das Sein an sich, Musik und Löwenberger*innen im Dialog mit und über die Natur

Denkt man an den Klimawandel – welche Bilder schießen in den Kopf? Wüsten und Flutwellen, der austrocknende Aralsee und kalifornische Waldbrände. Und wenn es um Proteste gegen eine Politik geht, die darauf keine Antworten findet: Demonstrationen am Brandenburger Tor. Aber was bedeutet der Klimawandel eigentlich hier vor Ort, für die Mitbürger*innen im Löwenberger Land? Welches Verhältnis haben Menschen hier zur Natur, wie verändert es sich? Wie wollen wir leben, und welche Konsequenzen hat dieser Lebensstil für zukünftige Generationen? Das Musikfest Liebenberg hat zugehört. Und viele neue Perspektiven von Vertrautheit, Liebe, aber auch Angst kennengelernt. Beim Auftaktkonzert „Das Sein an sich“ sind diese jetzt Teil des Geschehens auf der Bühne.

Die aufgezeichneten Beiträge der Löwenberger:innen geben den Rahmen vor. Die Musik fängt sie auf und regt im Wiederstreit der Melodien selbst zum Nachdenken an. Wer sind wir – und wer wollen wir in der Zukunft sein? Zum Hören sind kammermusikalischen Werke von der der Romantik bis zu Kompositionen gegenwärtigen Komponistinnen. Zehn Musiker*innen von PODIUM Esslingen spielen an diesem Abend in der Musikscheune Stücke, die von Lebewesen handeln: Von eher fremdartigen Blumentieren im Stück „Anthozoa“ der jungen amerikanischen Komponistin Gabriella Smith, aber auch von uns selbst, wie die Säugetiere im Stück „mammal“ von der isländischen-kanadischen Komponistin und Performerin Fjóla Evans. Zwischen diesen Stücken kommen Menschen zu Wort – Wortbeiträge wie Einwürfe des Festival-Projektchors. Anschließend leitet der Festivalchor stimmungsvoll hinaus in die Nacht, zu einem fulminanten Abschluss in der Dunkelheit.

  • Das Konzert „Das Sein an Sich“ geht der Frage nach, welches Verhältnis die Bürger*innen von Oberhavel zur Natur haben. Was wollen sie den nachfolgenden Generationen hinterlassen? Wie hat die Natur sich verändert?
  • Bürger*innen des Landkreises kommen im Konzert zu Wort
  • Kammermusikalische Werke von der der Romantik bis zu Kompositionen gegenwärtiger Komponistinnen, u.a. Werke von Gabriella Smith, Fjóla Evans